Infos über Atemschutzmasken

Jeder hat die Bilder aus Japan sicherlich schon einmal gesehen, auf denen man Menschen sieht, die sich in der Öffentlichkeit mit Atemschutzmasken zeigen. Sie wollen damit Atemwegerkrankungen, wie bspw. einer Influenza vorbeugen. Gerade in Zeiten, in der Grippe-Erkrankungen weit verbreitet sind, gibt es weltweit eine große Nachfrage für derartige Atemmasken. Im Internet kann man Atemschutzmasken in unterschiedlichen Stückzahlen kaufen. Aufgrund der Schweinegrippe oder auch Mexikogrippe muss man sich allerdings zurzeit auf Lieferzeiten von bis zu einem Monat einstellen.

Atemschutzmasken unterscheidet man in drei verschiedene Filterklassen oder auch Schutzstufen genannt. Bei der Filterklasse FFP1 handelt es sich um die herkömmliche in jedem Baumarkt zu erwerbende Atemschutzmaske, mit der man sich vor ungiftigem, gröberem Staub schützen kann. Mit Atemmasken der Klasse FFP2 vermeidet man schon das Einatmen von gesundheitsschädlichen, leicht giftigen oder krebserregenden Stäuben. Die Filterklasse FFP3 kommt vor allem im medizinischen Bereich zum Einsatz und schützt auch vor Krankheitserregern. Ein Atemschutzmaske bietet keinen hundertprozentigen Schutz vor dem Einatmen von Feinstaub, allerdings reduziert man die Menge um ein Vielfaches.

Die Atemschutzmasken FFP3 filtern über unterschiedliche Technologien den Feinstaub und die potentiellen Krankheitserreger aus der Atemluft heraus, so dass sie die Atemwege des Menschen nicht erreichen. Dabei unterscheidet man grundsätzlich zwei verschiedene Modelle von Atemschutzmasken. Bei der ersten Variante wird ein Ausatemventil eingebaut, so dass die Atemmaske einer Gasmaske im Entferntesten ähnelt.  Bei einem anderen Typ ist ein Mikrofilter in das Gewebe eingearbeitet, dass durch elektrostatische Eigenschaften die Stäube binden und diese nicht bis in die Atemwege vordringen. Das hat den Vorteil, dass die Atemschutzmaske leichter ist und einen höheren Tragekomfort bietet.

Beim Kauf einer  Atemschutzmaske sollte man darauf achten, dass es sich um die Filterklasse FFP 3 handelt, die Atmung nicht beeinträchtigt wird, die Maske gut und dicht sitzt. Das Gewicht sollte möglichst gering sein. Die Kopfbänder müssen zwar festsitzen, aber auch keine Schmerzen verursachen. Das Blickfeld sollte frei bleiben und  man sollte auf hautverträgliche, sowie antiallergische Materialien Wert legen. Zudem spielt der Wärmetransport eine große Rolle, vor allem in der nun kommenden wärmeren Jahreszeit.